In den vergangenen drei Wochen hat sich bei Dir bestimmt schon eine Menge bewegt. Du achtest inzwischen wahrscheinlich mehr auf Dich und Deine Bedürfnisse. Du hast Deine eigene kleine Welt mit klarem und wertschätzendem Blick betrachtet. Und vielleicht hast Du sogar schon das eine oder andere verändert. Du hast auch das Wunder Deiner vielfältigen Sinneswahrnehmungen auf neue Art erfahren und könntest eigentlich schon jetzt strotzen vor Selbstachtung und Selbstvertrauen, oder? – Ja, wenn da nicht hin und wieder diese Gedanken wären: “Darf ich das?” oder “Jetzt sind doch die oder die Dinge viel wichtiger als mich hinzusetzen und zu atmen.” oder auch “Nimm dich nicht so wichtig!” Kennst Du sie auch, diese kleine Stimme in Deinem Ohr? – Doch da ist noch eine andere, die sanftere, liebevollere Töne anschlägt: “Gönne dir diese kleine Auszeit. Danach schaffst du dann umso mehr”, sagt sie zum Beispiel, oder “Du kannst das, du darfst das, und du bist es wert!”
Kannst Du sie hören? Dann sind sie auch in Deinem Kopf, diese beiden ständigen Begleiter, die ich Dir heute vorstellen möchte und die einen so großen Einfluss auf Dein Denken, Fühlen und Handeln haben: Angelina und Diabolo!
Diabolo, der kleine Kritikus
Beginnen wir mit dem Teil in Dir, der Dir vielleicht am vertrautesten ist. Dieser Anteil unserer Persönlichkeit, den ich liebevoll Diabolo nenne, ist der Kritiker in uns, der Besserwisser, Nörgler, Antreiber oder wie immer Du ihn nennen willst. Irgendwie scheinen wir es ihm nie recht machen zu können. Uns so sein zu lassen, wie wir nun mal sind, fällt ihm gar nicht ein. Er ist sehr anspruchsvoll und weiß ganz genau, was wir zu tun und zu lassen haben, und er nimmt auch kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, uns das deutlich zu sagen.
Bevor wir ihn näher kennenlernen, sollst Du eines wissen: Wie alle Deine Persönlichkeitsanteile meint es Diabolo im Grunde gut mit Dir. Er will eigentlich nur Dein Bestes, äußert seine manchmal sogar sehr hilfreichen und unterstützenden Kommentare aber so überzogen und streng, dass Du das fast nicht erkennen kannst. Doch nun weißt Du Bescheid und kannst Dich bei solchen Gedanken immer fragen, was er damit erreichen will und wo aus seiner Sicht der Vorteil für Dich liegt, wenn Du auf ihn hörst. Doch ob Du das auch als “Dein Bestes” betrachtest, solltest Du immer selbst entscheiden.







Das Tempo war auch für viele Kursteilnehmer zu rasant, was mit ein Grund dafür ist, dass ich diesmal ein Jahresprogramm daraus gemacht habe, gespickt mit zusätzlichen Anregungen, Inspirationen und – ganz neu – Erfahrungsberichten. Und wenn ich das Echo richtig deute, bin ich damit auf einem guten Weg.

















